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Ausgabe

Kataster-Nachweis
     Riss-Liste
     Liste-Punktidentität
Fortführungsbeleg
Einrechnungsliste
Flächenbeleg
Eigentümernachweis
Statistikbeleg
Objektliste
Fehlerstapel
Systra-Projekt
Viewer-Daten

Kataster-Nachweis

Die VVLiegVerm fordert zum Vermessungsriss die Vermessungsriss-Liste und den Nachweis der Punktidentität. Diese beiden Listen werden unter Ausgabe > Kataster-Nachweis erzeugt.

Hier kann der Name der Ausgabedateien und die Anzahl der z.B. für die Risse freizuhaltenden Seiten eingestellt werden. Über Optionen öffnet sich ein weiterer Dialog.

Hier können weitere Einstellungen darüber gemacht werden, welche Angaben in die Listen eingetragen werden sollen.

Riss-Liste

Die Riss-Liste wird zusammen mit der Identitätsliste mit dem Menüpunkt Ausgabe > Katasternachweis erzeugt. Die Vorgaben der VVLiegVerm werden dabei korrekt erzeugt.

Der Seitenkopf wird mit den Angaben aus den Steuerzeilen ausgefüllt. Die Gemarkungsnummer wird automatisch erzeugt. Sollte die in den Steuerzeilen eingetragene Gemarkung nicht in der Datei gemarkungen.properties enthalten sein, wird eine Warnung ausgegeben.

Koordinatenverzeichnis

In der Riss-Liste werden alle benutzten Koordinaten aufgelistet.
Es werden alle Anschlußpunkte, alle amtlichen Neupunkte, Punkte mit Näherungskoordinaten (PS=0) und Punkte mit fehlerhaften Koordinaten (PS=5) ausgegeben. Punkte die einem SAP-Verfahren entstammen oder die als Neupunkte markiert sind, werden ebenfalls ausgegeben, wenn sie als amtlicher Punkt markiert sind, also eine Punktart zwischen 1 und 9 besitzen.

Die Punkte werden sortiert nach Kilomaterquadrat ausgegeben. Den Lagestatus des Koordinatenverzeichnisses erzeugt KafPlot aus dem vorliegenden Koordinatensystem. Die mittlere Geländehöhe wird den Angaben der Steuerzeilen entnommen.

Im Feld PAT/PNR wird die Punktart des Punktes und die endgültige fünfstellige Nummer des Punktes dokumentiert. Die endgültigen ausgeglichenen Koordinaten werden in den Feldern y und x ausgegeben. Im Feld Qualität wird die Lagegenauigkeit des neu bestimmten Punktes ausgegeben. Die ausgegebene Lagegenauigkeit entspricht dabei dem bei der Ausgleichung erzeugtem Wert SP (Standardabweichung des Punktes nach Helmert).
Die Einhaltung der Lagegenauigkeit wird bei vermarkten Punkten geprüft, es wird eine Fehlermeldung ausgegeben, sowie diese nicht eingehalten wurde. Die Lagegenauigkeit der unvermarkten Punkte wird nicht auf Einhaltung gewisser Schranken geprüft, entstehen doch bei mittels Katasternachweis rein rechnerisch erzeugten Koordinaten oft größere Standardabweichungen. Punkte, deren Koordinaten unkontrolliert erzeugt wurden, werden mit einer Fehlermeldung markiert.

Eingerechnete Punkte werden in der Spalte Bemerkungen entsprechend markiert. Die Länge des Einrechenvektors wird zusätzlich ausgegeben.

Punkte, deren Koordinate nicht durch örtliche Aufnahme erzeugt wurde, erhalten eine Bemerkung zur Herkunft. Folgende Bemerkungen werden erzeugt:

Die Bemerkungen sind ein wichtiger Hinweis zur Interpretation der erreichten Lagegenauigkeit.

Örtliche Grenzlängen

Es werden die gerechneten Strecken der Grenzen ausgegeben. Zusätzlich können, soweit gefordert, Gebäudelängen ausgegeben werden. Der Schalter dazu befindet sich im Optionendialog zur Ausgabe.
An gleicher Stelle befindet sich ein Schalter zur verkürzten Ausgabe der Grenzlängen, die Längen werden dabei (nicht VVLiegVerm-konform) einzeilig ausgegeben.

Die Längen werden nur einmal ausgegeben, auch wenn eine Linie mehrmals in den Flurstücksumringen angegeben wurde.

Liste-Punktidentität

In dem Nachweis der Punktidentität sind mindestens alle Grenzpunkte zu betrachten, in die mit neuen Grenzen eingebunden wird oder die Bestandteil einer Grenzherstellung sind. Für Punkte, die im Kataster mit der LZK=2 (kontrolliert) nachgewiesen sind, reicht der Nachweis über Koordinaten, für alle anderen Punkte muß der Nachweis über das Risswerk geschehen. Dabei ist das Zahlenwerk des Risses zu betrachten, der zur Entstehung des Grenzpunktes geführt hat.

Zahlennachweis

Im Zahlennachweis werden alle orthogonale Linien dokumentiert, die in der Liste-Katasternachweis enthalten sind. In das Feld Katasternachweis werden die dort eingetragenen Maße eingetragen. Die aus den ausgeglichenen Koordinaten errechneten Werte werden in dem Feld Örtlichkeit nachgewiesen. Die Abweichungen der Ordinaten- bzw. Abzissenmaße werden in den Feldern dy und dx dokumentiert. Die absolute Abweichung wird in das folgende Feld eingetragen.
In dem Feld Riss/Jahr wird die Rissnummer, im folgenden Feld die Bemerkung zum Maß dokumentiert.

In der VVLiegVerm sind keine Grenzwerte für die Abweichungen vorgegeben. Um dem Anwender bei zu großen Abweichungen zu warnen, werden die Abzissen- und Ordinatenabweichungen untersucht. Überschreitet einer der Werte die Schranke (0.05 + 0.0003 · s + 0.008 · √s) · 1.5 , wird eine Fehlermeldung ausgegeben. In der jeweiligen Zeile wird die Bemerkung "unzul. Abweichung" eingetragen. Ein als fehlerhaft markiertes Maß wird nicht untersucht, hier wird die Bemerkung zum Maß dokumentiert.

KafPlot dokumentiert als Erweiterung zur VVLiegVerm auch Strecken, Streben und Bogenschnitte, sind sie doch oft der einzige Zahlennachweis. Die Dokumentation von polaren Meßwerten ist nicht vorgesehen.

Sind zwei Punkte identisch gesetzt, werden beide mit Soll- und Istmaßen dokumentiert, die Bemerkungen der Punktidentität werden in die letzte Spalte geschrieben.

Koordinatennachweis

In dem Koordinatennachweis werden alle festen Anschlußpunkte (PS=1) mit den Sollkoordinaten dokumentiert. Weiterhin werden alle freien (PS=0), beweglichen (PS=2) und fehlerhaften (PS=5) Anschlußpunkte dokumentiert, die mit Messwerten kontrolliert wurden. Dabei wird ein Vergleich zwischen Soll- und Istwerten durchgeführt.
Freie und fehlerhafte Anschlußpunkte werden automatisch mit der Bemerkung "neue Koo eingeführt" markiert.
Bewegliche Punkte, bei denen eine Koordinatenabweichung größer 0.08m festgestellt wird, werden mit der Bemerkung "Koordinaten-Fehler" markiert. Dabei gibt KafPlot nach dem Erzeugen der Liste auch eine entsprechende Warnung aus.

Fortführungsbeleg

Der Fortführungsbeleg wird mit dem Menüpunkt Ausgabe > Fortführungsbeleg erstellt. Sind in der Liste Flurstücke Flächen aus verschiedenen Fluren oder Gemarkungen enthalten, wird pro Flur eine Datei mit den enthaltenen Flurstücken erzeugt. Die Flurstücke werden nach Flurstücksnummer sortiert ausgegeben.

Die Prüfung der Angaben zu den Flurstücken und der Flächenberechnung wird bereits beim Einlesen der Auftrags-Datei vorgenommen, KafPlot führt daher bei der Ausgabe des Beleges keine Datenprüfung durch. Es wird auch bei großen Differenzen zur Buchfläche keine Warnung ausgegeben, es sollte also eine kurze Sichtprüfung vorgenommen werden.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden. Über Optionen öffnet sich ein weiterer Dialog.

Ist der Schalter Endgültige Nummern und Flächen gesetzt, werden diese im Beleg eingetragen.

Wird der Schalter mit Flächenvergleich gesetzt, erfolgt ein Flächenabgleich zwischen Buch- und vermessener Fläche und wird im Beleg dokumentiert.

Wird der Schalter Lerrzeile einfügen gesetzt, wird nach jedem Flurstück eine Leerzeile im Beleg eingefügt.

Einrechnungsliste

Diese Liste dokumentiert alle eingerechneten Punkte. Sie wird mit dem Menüpunkt Ausgabe > Einrechnungsliste erstellt.

Hier kann der Name der Ausgabedatei eingestellt werden.

Flächenbeleg

Der Flächenbeleg wird mit dem Menüpunkt Ausgabe > Flächenbeleg erstellt. Dieser Beleg enthält entgegen dem Fortführungsbeleg diverse zusätzliche Angaben zur Berechnung der Flurstücksflächen.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden.

Eigentümernachweis

Der Eigentümernachweis wird mit dem Menüpunkt Ausgabe > Eigentümernachweis erstellt. Der Eigentümernachweis enhält Angaben zum Eigentümer und Grundbuchblatt.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden.

Statistikbeleg

Der Statistikbeleg wird mit dem Menüpunkt Ausgabe > Statistikbeleg erstellt. Dieser Beleg stellt eine Zusammenfassung der statistischen Werte jedes Eingaberisses dar.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden.

Objektliste

Die Objektliste wird mit dem Menüpunkt Ausgabe > Objektliste erstellt. Sie enthält Angaben zu Flurstücks-, Gebäude- und topografischen Objekten.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden. Über Optionen öffnet sich ein weiterer Dialog.

Es ist die Auswahl möglich, welche Objektegruppen ausgegeben werden sollen.

Fehlerstapel

Der Fehlerstapel wird mit dem Menüpunkt Ausgabe > Fehlerstapel erstellt. Sie enthält die in der Auftragsdatei eingetragenen Bemerkungen der gleichnamigen Liste, sowie die in den übrigen Listen in Spalte 100 eingetragenen Bemerkungen. Diese Datei kann in Geograf über den Fehlermanager aufgerufen werden.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden. Über Optionen öffnet sich ein weiterer Dialog.

Hier können weitere Einstellungen darüber gemacht werden, welche Angaben in die Datei geschrieben werden sollen.

Systra-Projekt

Die Systra-Dateien werden mit dem Menüpunkt Ausgabe > Systra-Projekt erstellt.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden. Über Optionen öffnet sich ein weiterer Dialog.

Hier können weitere Einstellungen darüber gemacht werden, welche Angaben in die Datei geschrieben werden sollen.

Viewer-Daten

Für Aufträge, bei denen eine Tiefenprüfung seitens der übernehmenden Stelle absehbar oder gefordert ist, können die Daten im komprimierten Viewer-Format ausgegeben werden. Die Viewer-Daten werden mit dem Menüpunkt Ausgabe > Viewer-Daten erstellt.

Hier kann der Name der Ausgabedateien eingestellt werden. Über Optionen öffnet sich ein weiterer Dialog.

In diesem Dialog wird festgelegt, welche Daten ausgegeben werden sollen.













Die erzeugten Dateien auftrag.html und auftrag.kpv sind in ein eigenes anzulegendes Verzeichnis zu kopieren. Zusätzlich muss die Datei viewer.jar und sollte auch die Hilfedokumentation viewer.pdf aus dem Programmpfad ...\KafPlotA³\VIEWER\ in dieses Verzeichnis gespielt werden.

Die Struktur sollte wie folgt aussehen:

A:\
AUFTRAG
auftrag.html
auftrag.kpv
viewer.jar
viewer.pdf

Ein Doppelklick auf die Datei auftrag.html sollte den installierten Internetbrowser starten. Die Seite gibt kurze Angaben zum Auftrag und läd den KafPlot-Viewer mit der Auftragsdatei auftrag.kpv.

Mit dem KafPlot-Viewer steht dem Prüfer ein ideales Instrument zur Prüfung der eingereichten Messung zur Verfügung. Die Daten können eingesehen und auf Vollständigkeit und Korrektheit geprüft werden. Änderungen an den Daten sind mit dem Viewer nicht möglich. Die Prüfung der Messungsunterlagen dürfte damit wesentlich schneller und ohne langwierige Rückfragen von statten gehen.

Der Kafplot-Viewer ist eine kostenlose Beigabe zum Programmsystem KafDat-KafPlot. Er zählt unter Freeware, kann somit beliebig an Dritte weitergegeben werden.

 

 KafPlot-Support (Info, Fragen, Anregungen)


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